Die Überraschung ist gelungen! Da die gemeinsamen Spielenachmittage mit den geflüchteten Kindern momentan nicht möglich sind, haben die ehrenamtlichen Freiwilligen der youngcaritas Warburg die Zeit zuhause genutzt und Herzensgrüße per Post geschickt.

“Wir vermissen die Kinder und wollten ihnen mit der Karte zeigen, dass wir an sie denken“, so Linda B., die gemeinsam mit Inka K. und Elen V. seit April letzten Jahres einmal monatlich einen Spielenachmittag für geflüchtete Kinder durchführt.

„Die Nachmittage an denen es Besuch von uns Großen gab, waren für alle etwas Besonderes“, so Elen V., die sich nun bestärkt fühlt einen sozialen Beruf zu ergreifen und im Herbst mit ihrem Sozialpädagogikstudium beginnt. Ob Malen, Vorlesen, Mensch-ärgere-dich-nicht-, Ball- oder Gummitwist spielen, es war immer eine schöne gemeinsame Zeit, die miteinander verbracht wurde. „Mittlerweile hat man sich richtig ins Herz geschlossen. Wir hoffen, dass wir die Kinder bald wiedersehen können“, so Inka K., die sich nicht nur für soziale Projekte, sondern auch für die Initiative „Friday for future Warburg“ stark macht.

Die bunten Spielenachmittage fanden im „Café International“ unter der Begleitung von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins „Zweite Heimat“ statt.  „Die Unterstützung von den youngcaritas Freiwilligen war auch für uns eine große Bereicherung. Es war schön, das herzliche Miteinander zu erleben,“ so Rainer Pons vom Verein „Zweite Heimat“, der gemeinsam  mit anderen Vereinsmitgliedern das „Cafe International“ betreut.

 „Jungen Menschen wird mit youngcaritas-Projekten ermöglicht, sich einzubringen, Verantwortung für gesellschaftliche Probleme zu übernehmen und zur Verbesserung der Lebensumstände ihrer Mitmenschen beizutragen“, so Katja Walther, Projektleiterin der youngcaritas Warburg des Sozialdienstes katholischer Frauen, die die gemeinsamen Spielenachmittage initiierte und mitbegleitet. „Alle Beteiligten können sich persönlich weiterentwickeln, Selbstbewusstsein und Kompetenzen (Teamfähigkeit, Kommunikation, Empathie etc.) aufbauen. Dies wird in der heutigen Zeit mit ihren zahlreichen Herausforderungen immer wichtiger“, fährt sie fort. Im Rahmen der youngcaritas Warburg ist sowohl ein Engagement in einmaligen Aktionen als auch ein fortlaufendes Engagement möglich. Im Zuge der Coronakrise werden momentan neue Projektformate, an denen man sich beteiligen kann, entwickelt. Jugendliche und junge Erwachsene, die sich ehrenamtlich einbringen möchten, können sich an Katja Walther wenden (k.walther@skf-warburg.de, weitere Infos unter www.youngcaritas.de/warburg).

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