Delegierte von SkF und SKM im Erzbistum Paderborn waren digital auf dem Synodalen Weg unterwegs

2020 war ein besonderes Jahr, in dem vieles anders gestaltet werden musste. Nach mehrmaliger Verschiebung entschied der Diözesanvorstand von SkF und SKM im Erzbistum Paderborn deshalb, die gemeinsame Delegiertenversammlung digital stattfinden zu lassen. 30 Delegierte aus den Ortsvereinen des SkF/SKM berieten am 19. Februar unter anderem über die Prioritäten ihrer Kirchensteuerzuweisung und die Umsetzung der neuen SkF-Satzung, die zukünftig auch berufliche Vorstände ermöglicht.
Zum Projekt Jungen- und Männerberatung im Erzbistum wurde ein Update vorgenommen und die weitere Entwicklung dieses Projektes besprochen. Zudem gab es einen Ausblick auf den bundesweiten gemeinsam organisierten Tag der Armut am 17. Oktober.

Schwerpunkt der Delegiertenversammlung waren jedoch die Inhalte aus dem Prozess zum sogenannten Synodalen Weg. Nadine Mersch von der SkF-Bundeszentrale, die auch Vorsitzende des Diözesankomitees ist, und Ludger Urbic von der Bundeszentrale des SKM, beides gewählte Mitglieder der Synodalversammlung und Mitglieder in den Foren, berichteten über die Themen und Entwicklungen, über die Diskrepanzen und Spannbreiten des Weges. „Die Stimmungen in den Foren sind sehr unterschiedlich – von Bewahren bis Aufbruch“, sagte Nadine Mersch. Für die Delegierten des SkF und SKM stellt sich die Frage, wie sie sich an diesem Prozess vor Ort beteiligen können. Nicht überall in den Pastoralverbünden werde dazu gearbeitet. Daher sei es sinnvoll, als Fachverbände Anstöße zu einer breiten Kommunikation zu geben. „Kirche muss auch zukünftig glaubwürdig und nah bei den Menschen sein, sie muss Vielfalt erfahrbar werden lassen“, sagte Franz Daniel, Vorsitzender des Diözesanvorstandes SKM.

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