Hintergrund und Auftrag

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) ist 1899 von Agnes Neuhaus als Sozialverband von Frauen in der Kirche gegründet worden. Ziel ist die aktive Mitgestaltung von Kirche und Welt. Frauen, Mädchen und Kindern in Armuts- und Notsituationen soll Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht werden.
Arbeitsschwerpunkte sind hier:
· Beratung und Hilfe im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe
· Beratung und Hilfe für Frauen in Armuts- und Konfliktsituationen
· Beratung und Hilfe für gefährdete Frauen und Familien
· Beratung und Hilfe für psychisch Kranke, Menschen mit Behinderung und Betreuung nach BtG

Die Arbeit des Verbandes orientiert sich an den Prinzipien der Personalität, der Solidarität und Subsidiarität. Die Arbeit entspricht den Grundsätzen der katholischen
Soziallehre und ist heute noch so aktuell wie früher. Bereits vor der Gründung des Gesamtvereins 1912 existierten im Erzbistum Paderborn einige Ortsvereine
als Jugendfürsorgevereine mit dem Ziel, gefährdeten und verwahrlosten Jungen Hilfe zu geben.

Aus dem katholischen Männerfürsorgeverein wurde dann nach dem Rückschlag der Kriegszeit durch Domkapitular Prälat Braekling schließlich 1962 der Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) gegründet. 1980 wurde die Öffnung des SKM für Frauen beschlossen, was die Umfirmierung zum SKM – Katholischer Verband für Soziale Dienste in Deutschland e.V. – zur Folge hatte. Ziel des Verbandes ist es, an der Gestaltung von Welt und Gesellschaft mitzuwirken und durch die Angebote der Familien-, Jugend und Sozialhilfe Menschen in Krisen Hilfe zur Verfügung zu stellen.

Geschichte